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Die Siegburger CDU bedauert die Entscheidung von Franz Huhn, über das Wahljahr 2020 nicht mehr als Bürgermeisterkandidat für die Siegburger CDU zur Verfügung zu stehen.

"Wir haben einen tollen Bürgermeister und sind sehr dankbar und stolz, dass Franz Huhn so lange Jahre seine ganze Kraft in den Dienst der Siegburgerinnen und Siegburger und die CDU gestellt hat", so die CDU Vorsitzende, Anna Diegeler-Mai. "Dass er jetzt den Entschluss gefasst hat, 2020 als Bürgermeister nicht mehr anzutreten, ist mit größtem Respekt anzunehmen. Die Siegburger CDU wird nun in ihren Gremien in Ruhe darüber beraten, welche Folgerungen daraus zu ziehen sind und wie der dadurch - an uns als Partei - gestellten Anforderung Rechnung getragen werden kann. Wir sind sicher, dass Franz Huhn in den nächsten beiden Jahren noch viele Akzente in unserer Stadt setzen und damit auch gute Politik im Sinne der CDU gelingen wird."

Franz Huhn ist seit 1980 Mitglied der Siegburger CDU, seit 1989 Mitglied des Stadtrates, war von 1994 bis 2004 Vizebürgermeister und seit 2004 Bürgermeister der Stadt Siegburg. Von 1999 bis 2011 war er Vorsitzender der Siegburger CDU.

Als SIegburger CDU haben wir bereits vor mehreren Wochen öffentlich kommuniziert, dass wir keine konkrete Wahlempfehlung zu dem - von uns mitgetragenem - Ratsbürgerentscheid am 02. Dezember 2018 aussprechen werden. Für uns wäre sowohl die Sanierung des bestehenden Rathauses, wie auch ein Neubau eine gangbare Lösung und beide Fälle werden einen Gewinn für Siegburg bedeuten.

Wir sehen es aber als unsere Aufgabe an, dass die Pro- und Contra-Argumente sachlich korrekt sind und treten deshalb Falschmeldungen entgegen.

Dass wir häufiger Gegendarstellungen gegen die Pro-Sanierung-Befürworter bringen müssen hängt damit zusammen, dass dort häufiger Anlass zur Korrektur gegeben wird.

Wir können einen pro-Sanierungsstandpunkt durchaus nachvollziehen, aber niemand soll nachher wie die Brexitbefürworter sagen, man sei im Unklaren gelassen worden.

Deshalb nochmals zur Klarstellung:

1. Die Sanierung/Aufstockung ist über 3 Mio € teurer als der Neubau.
2. Die Sanierung/Aufstockung hat das Risiko, dass die beabsichtigte Sanierung im Bestand nicht funktioniert und dadurch sich die Zwischenunterbringung um 5 Mio € verteuert.
3. Die Sanierung/Aufstockung hat das Risiko, dass europaweite Ausschreibungen zuerst der Planung, dann der Bauausführung zu unkalkulierbaren Ergebnissen und Kostenmehrungen führen.
4. Beim Neubau liegt das Risiko beim bisherigen Eigentümer nicht bei der Stadt.
5. Insolvenz- oder Haftungsprobleme sind beim Tochterunternehmen der Kreissparkasse nicht zu befürchten.
6. Wenn der Neubau fertig ist, ziehen die Bediensteten aus dem alten Rathaus unkompliziert um. Einschränkungen des Bürgerservices während der dreijährigen Sanierungs/Bauzeit würden dann nicht eintreten.

Daneben gibt es etliche andere Argumente, auch für die Sanierung, architektonische wie ökologische. Man muss nur sich entscheiden, was einem was an Mehrkosten wert ist.

Informieren Sie sich hierzu auch gerne ins unserer extra eingerichteten Rubrik "Ratsbürgerentscheid"

 

 

Donnerstag, 06 September 2018 07:56

Stellungnahme zum Thema SJZ

In der aktuellen Diskussion über die Kündigung des Vertrages zwischen der Stadt Siegburg und den SJZ, finden Sie anbei unsere Stellungnahme zu den vielfach geäusserten Vorwürfen:

1. Das SJZ hat viele Jahre in Siegburg eine kostenlose von der Stadt zur Verfügung gestellte Liegenschaft gehabt. Nachdem die Unterkunft in der ehemaligen Hauptschule Haufeld für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wurde, hat die Stadt immer wieder aktiv nach geeigneten Räumen für das SJZ gesucht. Alle Alternativen waren nicht machbar. Auch öffentliche Aufrufe der Stadt an die gesamte Bürgerschaft brachten keine Ergebnisse. Konkrete weitere Vorschläge gibt es von niemandem. Auch die anderen Parteien haben bis dato keine Lösungen bereit. Das SJZ ist die ganze Zeit über seitens der Stadt auf dem Laufenden gehalten worden. Die heftigen Vorwürfe gegen Stadt, Bürgermeister und die Parteien, die die Mehrheit im Rat bilden, sind falsch und helfen nicht.

Mittwoch, 05 September 2018 11:49

Unterbringung Theaterfachschule und Studiobühne

Mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen wollen die Stadtratsfraktionen von CDU und FDP mit einem Antrag zur Verbesserung der räumlichen Situationen von zwei Kultureinrichtungen in der Stadt Siegburg.

Zum Einen geht es um die Theaterfachschule Böttcher und ihre Studiobühne, die derzeit im sogenannten VHS-Haus an der Humperdinckstraße untergebracht ist, aber schon seit langem einen neuen besseren Platz für ihre Aktivitäten sucht.

CDU und FDP sprechen sich nun dafür aus, bei der Umgestaltung des Schulzentrums Neuenhof die Theaterfachschule mit neuen Räumlichkeiten dort unterzubringen, und bitten die Verwaltung um entsprechende Prüfung. Eine solche Verlagerung könnte auch Gegenstand der Arbeiten am Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sein, in dessen Rahmen eine finanzielle Förderung lockt. Der Standort Neuenhof erhielte eine zusätzliche Bereicherung, die schulische Theaterpädagogik starke Impulse.

Zum Anderen profitiert auch die Volkshochschule (VHS) von einer solchen Verlagerung, kann sie dann mit zusätzlichen Räumen in ihrem Haus ein umfangreicheres Programm für die Bürgerinnen und Bürger anbieten.

Des weiteren ergeben sich im Rahmen räumlicher Kooperation von Stadt und Theaterfachschule weitere Möglichkeiten. Als Kulturschaffende in der Stadt, als „artist in residence“, wäre ca. dreimal im Jahr ein Auftritt der Theaterfachschule im künftigen neuen Nebensaal der Rhein-Sieg-Halle vor „großem“ Publikum (bis zu 400 Zuschauern) zentral in der Innenstadt wünschenswert.

 

 

Thema der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 26.06.2018 wird u.a. die Auswirkung der Angebotserweiterung im Rahmen des Buskonzeptes für Lohmar auf Siegburger Stadtgebiet sein.

CDU- und FDP-Fraktion haben dazu beantragt, die Verwaltung möge in Gesprächen mit der Kreisverwaltung und der RSVG darauf drängen, dass im Zusammenhang mit den vorgeschlagenen Veränderungen auch eine nochmalige Verbesserung der Anbindung der Höhenorte Braschoß, Schreck und Schneffelrath zu annehmbaren Mehrkosten hergestellt werde.

Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die geänderte Linie 576 zwischen Franzhäuschen und Pohlhausen auf der B 56 weitergeführt wird.

Um langfristig ausreichende Übertragungsnetzkapazitäten für eine sichere Stromversorgung im Großraum Köln-Bonn zu gewährleisten, plant die Amprion GmbH die 220-kV-Umspannanlage Siegburg/Zange in das 380-kV-Übertragungsnetz einzubinden.

CDU- und FDP-Fraktion beantragen zur Sitzung des Planungsausschusses am 26.06.2018, die Verwaltung möge im Rahmen der Planungen zur Erneuerung und Änderung der Trassenführung der 380 KV-Anbindung und der Erweiterung des Umspannwerkes Siegburg Amprion zu einer Verlegung der Leitungen als Erdkabel zu bewegen.

Weiterhin soll darauf hingewirkt werden, auch für die bestehenden Leitungsführungen im Stadtgebiet sukzessive die unterirdische Verlegung zu planen und mittelfristig umzusetzen.