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Montag, 05 August 2019 07:38

Siegburger SPD schürt unbegründete Ängste beim Bestandsschutz für bestehende Kunstrasenplätze

Während die Siegburger SPD ohne realistischen Hintergrund den Betrieb der Siegburger Kunstrasenplätze in Frage stellt, hat die NRW-Landesregierung anlässlich eines Fachgesprächs am 1. August 2019 in Düsseldorf darauf hingewiesen, dass bestehende Kunstrasenplätze Bestandsschutz haben und weiterbetrieben werden können. Eine allgemeine Schließung von Kunstrasenplätzen sei nicht geplant. Ein mögliches Verbot von Mikroplastik als Einstreuungsgranulat in Kunstrasen betreffe nur die Zukunft. Zu dem Fachgespräch hatte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann als für die Chemikaliensicherheit zuständiger Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die für Sport zuständige Staatssekretärin in der Staatskanzlei, Andrea Milz, das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung eingeladen. Das Ergebnis des Fachgesprächs wird auch von Bundesinnenminister Seehofer unterstützt und entspricht der Forderungen des Deutschen Fußball Bundes (DFB).

Michael Römer, sportpolitischer Sprecher der CDU und Vorsitzender des Sportausschusses: "Während die zuständigen Ministerien auf Landesebene und der Bundesinnenminister sich gemeinsam mit den betroffenen Sportverbänden konstruktiv und im Sinne der Sportvereine mit der Problematik beschäftigen, versucht die Siegburger SPD aus durchschaubaren Gründen Unsicherheit und Ängste unter den Vereinen zu schüren. Die Siegburger CDU wird die Vereine dagegen unterstützen und sich für eine Lösung einsetzen, die sowohl den Interessen des Sports als auch dem Umweltschutz Rechnung trägt. Jetzt gilt es zunächst, Erfahrungen aus dem Betrieb von Kunstrasenplätzen ohne Kunststoffgranulat zu gewinnen. Auch hier befindet sich die Landesregierung in Gesprächen mit Herstellern von Kunstrasenplätzen."

Die CDU-Fraktion hatte bereits in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 29. Juni 2019 - ebenso wie auch der Bürgermeister - erklärt, die Kunstrasenplätze, einschließlich der Kleinspielfelder an den Schulen, in den nächsten Jahren nach und nach sanieren zu wollen.