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Donnerstag, 30 Mai 2019 13:25

CDU-Stadtverordnete protestieren gegen die Schließung der Postfiliale in Kaldauen

Die Postagentur Siegburg-Kaldauen muss unbedingt bleiben und auch der Postbankservice muss wieder angeboten werden, fordern die 4 CDU-Stadtverordneten, des Stadtteils in einer offenen Protestmail an die Verantwortlichen der Deutschen Post AG.
Darin zeigen Sie sich enttäuscht darüber, dass die Deutsche Post AG nicht für eine nahtlose Übergabe an einen neuen Betreiber der Postagentur gesorgt hat. Das, obwohl schon seit Anfang des Jahres bekannt war, dass der jetzige Betreiber Ende Mai aufhört. Die Post hatte das Anfang des Jahres der Stadt Siegburg mitgeteilt, aber gleichwohl den Eindruck erweckt ein Nachfolger werde zeitnah gefunden. Einen Stadtteil von über 8000 Einwohnern sehenden Auges mit einem der Grundbedürfnisse der Daseinsvorsorge als Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand unversorgt zu lassen und das noch nicht einmal rechtzeitig offen mitzuteilen, sei schlicht unprofessionell und nicht in Ordnung.
Sie  fordern die Post AG daher auf, alles daran zu setzen, die Postagentur Kaldauen sehr zeitnah wieder zu eröffnen, wie es offenbar ja auch weiter beabsichtigt ist.
Unverständnis haben sie aber auch darüber, dass in diesem Zusammenhang quasi durch die Hintertür der Postbankservice eingestellt werden soll und damit die  Kaldauerinnen und Kaldauer zusätzlich vor vollendete Tatsachen gesetzt werden. Ein Dienstleistungsunternehmen, das den Anspruch hat,  sich im Kundenverkehr als Deutsche Post anders zu verhalten als rein Private stellt sich mit dieser überrumpelnden  Vorgehensweise ein Armutszeugnis aus. Diese Entscheidung muss auf jeden Fall  noch einmal überprüft werden, allein der Hinweis auf die geringe Nachfrage wegen vieler online-Abwicklungen gilt für viele Dienstleistungen und ist zu allgemein gehalten. Hier muss genauer hingeschaut, analysiert und offengelegt werden.
Die CDU-Stadtverordneten  werden daher jede zusätzliche Initiative der Kaldauer Mitgbürgerinnen und Mitbürger, die ebenfalls für den Erhalt der Postagentur und Postbank Kaldauen eintreten, nach Kräften unterstützen. Sie bitten die Post AG das Anliegen der Kaldauerinnen und Kaldauer ernst zu nehmen und ihre Bemühungen für die Postfiliale Kaldauen zu priorisieren.
Wortlaut des offenen Briefs:
An alle Verantwortlichen und Entscheidungsträger über die Schließung und den Erhalt von Postagenturen und Postbankfilialen und besonders in Siegburg Kaldauen!
 
Wir, die  4 CDU-Stadtverordneten von Siegburg- Kaldauen, Marga Basche, Anna Diegeler-Mai, Michael Römer und Hans-Christian Mai fordern Sie auf, alles zu unternehmen, dass die  Postagentur Kaldauen in Siegburg-Kaldauen sehr zeitnah wieder eröffnet wird und auch der Postbankservice wieder angeboten wird. Wie alle Bürgerinnen und Bürger der Stadtteils Kaldauen sind wir sehr enttäuscht darüber, dass Sie nicht  für eine nahtlose Übergabe an einen neuen Betreiber der Postagentur gesorgt haben, obwohl schon seit Anfang des Jahres bekannt war, dass der jetzige Betreiber Ende Mai aufhört. Sie hatten das der Stadt Siegburg Anfang Februar mitgeteilt, aber gleichwohl den Eindruck erweckt, ein Nachfolger werde zeitnah gefunden.  Einen Stadtteil von über 8 Tausend Einwohnern nun sehenden Auges mit einem der Grundbedürfnisse der Daseinsvorsorge als Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand unversorgt zu  lassen und das noch nicht einmal rechtzeitig offen mitzuteilen, ist schlicht unprofessionell und nicht in Ordnung.  Wir  fordern Sie daher auf, alles daran zu setzen,  die Postagentur Kaldauen sehr zeitnah wieder zu eröffnen, wie es offenbar ja auch weiter beabsichtigt ist. Unverständnis haben wir aber auch darüber, dass in diesem Zusammenhang quasi durch die Hintertür der Postbankservice eingestellt werden soll und damit die  Kaldauerinnen und Kaldauer zusätzlich vor vollendete Tatsachen gesetzt werden. Ein Dienstleistungsunternehmen, das den Anspruch hat,  sich im Kundenverkehr als Deutsche Post anders zu verhalten als rein Private stellt sich mit dieser überrumpelnden  Vorgehensweise ein Armutszeugnis aus. Diese Entscheidung muss auf jeden Fall  noch einmal überprüft werden, allein der Hinweis auf die geringe Nachfrage wegen vieler online-Abwicklungen gilt für viele Dienstleistungen und ist zu allgemein gehalten. Hier muss genauer hingeschaut, analysiert und offengelegt werden.
Wir werden daher jede zusätzliche Initiative der Kaldauer Mitgbürgerinnen und Mitbürger, die ebenfalls für den Erhalt der Postagentur und Postbank Kaldauen eintreten, unterstützen. Bitte nehmen Sie unser und das Anliegen der Kaldauerinnen und Kaldauer   ernst und priorisieren Sie Ihre  Bemühungen für den Erhalt der Postfiliale Kaldauen!
 
Anna Diegeler-Mai     Marga Basche    Michael Römer    Hans-Christian Mai