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In den letzten Jahren wurden immer wieder vereinzelt Verbesserungen des ÖPNV vom Stadtrat angeregt, beschlossen und durchgeführt (Zange, Höhenorte etc.).

„Angesichts weiterer punktuell geäußerter Veränderungswünsche erscheint es angebracht, den ÖPNV in Siegburg noch einmal wie im Nahverkehrsplan ganzheitlich zu betrachten, ehe Einzelentscheidungen fallen“, findet Ursula Muranko, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

Gemeinsam mit dem planungspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Herrn Dieter Haas, beantragen die Stadtratsfraktionen von CDU und FDP, zur Sitzung des Planungsausschusses am 25. Juni 2019 zu TOP 7.2 „Anregung gemäß § 24 GO zur Änderung des Fahrplanes der Linie 502“ folgenden Beschluss zu fassen:

Die Stadtverwaltung möge in Abstimmung mit dem Aufgabenträger für den ÖPNV in Siegburg, dem Rhein-Sieg-Kreis, und der diese Aufgabe ausführenden Gesellschaft RSVG eine neue grundlegende Untersuchung des ÖPNV in Siegburg durchführen lassen. In einer solchen Untersuchung sollten Fahrgastzahlen, Fahrgastwünsche, mögliche alternative Linienführungen, einzusetzende Fahrzeuge, Taktveränderungen etc. behandelt und Vorschläge für mögliche Verbesserungen mit Ermittlung dann notwendiger Kosten vorgetragen werden.

Foto: RSVG

Die Postagentur Siegburg-Kaldauen muss unbedingt bleiben und auch der Postbankservice muss wieder angeboten werden, fordern die 4 CDU-Stadtverordneten, des Stadtteils in einer offenen Protestmail an die Verantwortlichen der Deutschen Post AG.
Darin zeigen Sie sich enttäuscht darüber, dass die Deutsche Post AG nicht für eine nahtlose Übergabe an einen neuen Betreiber der Postagentur gesorgt hat. Das, obwohl schon seit Anfang des Jahres bekannt war, dass der jetzige Betreiber Ende Mai aufhört. Die Post hatte das Anfang des Jahres der Stadt Siegburg mitgeteilt, aber gleichwohl den Eindruck erweckt ein Nachfolger werde zeitnah gefunden. Einen Stadtteil von über 8000 Einwohnern sehenden Auges mit einem der Grundbedürfnisse der Daseinsvorsorge als Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand unversorgt zu lassen und das noch nicht einmal rechtzeitig offen mitzuteilen, sei schlicht unprofessionell und nicht in Ordnung.
Sie  fordern die Post AG daher auf, alles daran zu setzen, die Postagentur Kaldauen sehr zeitnah wieder zu eröffnen, wie es offenbar ja auch weiter beabsichtigt ist.
Unverständnis haben sie aber auch darüber, dass in diesem Zusammenhang quasi durch die Hintertür der Postbankservice eingestellt werden soll und damit die  Kaldauerinnen und Kaldauer zusätzlich vor vollendete Tatsachen gesetzt werden. Ein Dienstleistungsunternehmen, das den Anspruch hat,  sich im Kundenverkehr als Deutsche Post anders zu verhalten als rein Private stellt sich mit dieser überrumpelnden  Vorgehensweise ein Armutszeugnis aus. Diese Entscheidung muss auf jeden Fall  noch einmal überprüft werden, allein der Hinweis auf die geringe Nachfrage wegen vieler online-Abwicklungen gilt für viele Dienstleistungen und ist zu allgemein gehalten. Hier muss genauer hingeschaut, analysiert und offengelegt werden.
Die CDU-Stadtverordneten  werden daher jede zusätzliche Initiative der Kaldauer Mitgbürgerinnen und Mitbürger, die ebenfalls für den Erhalt der Postagentur und Postbank Kaldauen eintreten, nach Kräften unterstützen. Sie bitten die Post AG das Anliegen der Kaldauerinnen und Kaldauer ernst zu nehmen und ihre Bemühungen für die Postfiliale Kaldauen zu priorisieren.
Wortlaut des offenen Briefs:
An alle Verantwortlichen und Entscheidungsträger über die Schließung und den Erhalt von Postagenturen und Postbankfilialen und besonders in Siegburg Kaldauen!
 
Wir, die  4 CDU-Stadtverordneten von Siegburg- Kaldauen, Marga Basche, Anna Diegeler-Mai, Michael Römer und Hans-Christian Mai fordern Sie auf, alles zu unternehmen, dass die  Postagentur Kaldauen in Siegburg-Kaldauen sehr zeitnah wieder eröffnet wird und auch der Postbankservice wieder angeboten wird. Wie alle Bürgerinnen und Bürger der Stadtteils Kaldauen sind wir sehr enttäuscht darüber, dass Sie nicht  für eine nahtlose Übergabe an einen neuen Betreiber der Postagentur gesorgt haben, obwohl schon seit Anfang des Jahres bekannt war, dass der jetzige Betreiber Ende Mai aufhört. Sie hatten das der Stadt Siegburg Anfang Februar mitgeteilt, aber gleichwohl den Eindruck erweckt, ein Nachfolger werde zeitnah gefunden.  Einen Stadtteil von über 8 Tausend Einwohnern nun sehenden Auges mit einem der Grundbedürfnisse der Daseinsvorsorge als Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand unversorgt zu  lassen und das noch nicht einmal rechtzeitig offen mitzuteilen, ist schlicht unprofessionell und nicht in Ordnung.  Wir  fordern Sie daher auf, alles daran zu setzen,  die Postagentur Kaldauen sehr zeitnah wieder zu eröffnen, wie es offenbar ja auch weiter beabsichtigt ist. Unverständnis haben wir aber auch darüber, dass in diesem Zusammenhang quasi durch die Hintertür der Postbankservice eingestellt werden soll und damit die  Kaldauerinnen und Kaldauer zusätzlich vor vollendete Tatsachen gesetzt werden. Ein Dienstleistungsunternehmen, das den Anspruch hat,  sich im Kundenverkehr als Deutsche Post anders zu verhalten als rein Private stellt sich mit dieser überrumpelnden  Vorgehensweise ein Armutszeugnis aus. Diese Entscheidung muss auf jeden Fall  noch einmal überprüft werden, allein der Hinweis auf die geringe Nachfrage wegen vieler online-Abwicklungen gilt für viele Dienstleistungen und ist zu allgemein gehalten. Hier muss genauer hingeschaut, analysiert und offengelegt werden.
Wir werden daher jede zusätzliche Initiative der Kaldauer Mitgbürgerinnen und Mitbürger, die ebenfalls für den Erhalt der Postagentur und Postbank Kaldauen eintreten, unterstützen. Bitte nehmen Sie unser und das Anliegen der Kaldauerinnen und Kaldauer   ernst und priorisieren Sie Ihre  Bemühungen für den Erhalt der Postfiliale Kaldauen!
 
Anna Diegeler-Mai     Marga Basche    Michael Römer    Hans-Christian Mai
Stellungnahme unserer Vorsitzenden, Anna Diegeler-Mai, zum Ausgang der Europawahl in Siegburg:
Auch in Siegburg hat die CDU bei der Europawahl ein sehr schlechtes Wahlergebnis mit 28,1% erhalten. Das Gesamtergebnis auf Bundesebene für die Union muss unserer Auffassung nach dazu führen, dass die CDU entschiedener als bisher Umweltschutz, Klimaschutz und erneuerbare Energien mit Priorität vorantreibt, noch konsequenter als bisher gegen rechte Parolen und Gruppierungen Stellung bezieht, die christlich-soziale Komponente ihrer Programmatik stärkt und in ihrer Arbeit den Einsatz der modernen Kommunikationsmittel verbessert.

Wir von der Siegburger CDU wollen in der Kommunalpolitik unsere bisherigen Schwerpunkte weiterhin mit aller Kraft verfolgen: Konsequenter Umweltschutz und Klimaschutz, Humane Stadtplanung, Aktive Kulturförderung, voller Einsatz für Kitas und Schulen und Sport.

Die nächsten Wahlen werden wieder besser für die Siegburger CDU. Dafür wollen wir mit unserer Leidenschaft für Siegburg und voller Kraft voraus kämpfen!

Die Siegburger CDU freut sich, dass mit der heutigen Eröffnung der Freibadsaison des Freizeitbads Oktopus auch umfangreiche Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen im Freibadbereich abgeschlossen werden können, die mit Beschluss des Verwaltungsrates am 20.03.2018 einstimmig auf den Weg gebracht wurden.

Insbesondre sind Verbesserungen am Schwimmerbecken, wie z.B. Folie statt Fliesen, neue Startblöcke, eine neue Treppe und eine aktuelle Technik zu erwähnen. Durch die neue Technik wird das Becken vor allem unter energetischen Aspekten durch deutlich weniger Stromverbrauch attraktiver und es müssen weniger Chemikalien eingesetzt werden. Hinter den neuen Startblöcken ist eine Zuschauertribüne für Wettkämpfe entstanden. Auf der gegenüberliegenden Seite führt neben der neuen Treppe eine Rampe ins Becken. Durch einen gesonderten Lift, der installiert werden kann, ist das Bad nun inklusiv.

Mit rund 2,9 Millionen Euro wurde der Kostenplan eingehalten und die CDU bedankt sich ausdrücklich bei den MitarbeiterInnen des Fachbereichs 20 der Stadtbetriebe Siegburg AöR und der ausführenden Firma für die geleistete Arbeit und die Einhaltung des Zeitplans.

Damit ist ein weiterer Schritt für eine hervorragende sportliche Infrastruktur in Siegburg erreicht. Denn sportlich begeisterte Siegburger finden in nahezu allen bekannten Sportarten Betätigungsmöglichkeiten. Und das in einer breit gefächerten Vereinswelt, deren Erfolg nicht zuletzt auch auf einer ausgezeichneten Infrastruktur aufbaut. Dabei bilden städtische und vereinseigene Anlagen ein gemeinsames Fundament.

Für die Hallensportarten stehen insgesamt 15 kommunale Halleneinheiten zur Verfügung. Das reicht von Einfachturnhallen an den Grundschulen bis zur Vierfachhalle mit Tribüne am Anno-Gymnasium. Schwimmbegeisterte finden im Freizeitbad Oktopus Hallen- und Freibad, Tauchturm, Fitness und vieles mehr.

Die Fußballer freuen sich in Siegburg über vier Kunstrasenplätze und einen frisch sanierten Rasenplatz im zentralen Walter-Mundorf-Stadion. Dort ist auch die Heimat der Leichtathleten für die Freiluftsaison. In 2017 rundum erneuerte Sportanlagen mit acht Laufbahnen, Hammerwurf- und Diskuskäfig, Stabhochsprung- und Weitsprunganlagen ermöglichen im
Übrigen auch einen Sport-Leistungskurs für die Gymnasien. Ergänzt wird dieses städtische Angebot durch weitere Sportanlagen im Vereinseigentum: Sei es der Schießsport auf der Anlage „Am Grafenkreuz“, die Sportstätte des Siegburger Rudervereins oberhalb des Siegwehres oder die diversen Tennisanlagen in den einzelnen Stadtteilen.

Wer sich fit halten will, findet in unserer Stadt ideale Voraussetzungen.

Der stv. Bürgermeister Lars Nottelmann nach dem offiziellen "Ersten Sprung" ins neu sanierte Schwimmerbecken

„CDU- und FDP-Fraktion im Rat der Stadt Siegburg begrüßen ausdrücklich das vom ADFC Bonn/Rhein-Sieg erarbeitete Konzept einer Radpendler-Route von Siegburg über Sankt Augustin nach Bonn-Beuel“, so Dieter Haas, planungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

„Eine solche Pendlerroute zwischen Siegburg und Bonn kann ein ganz wesentlicher Beitrag zu einer verbesserten Infrastruktur der Verkehrswege in unserer Region werden und Klimaschutz, Luftreinhaltung, Gesundheit und Reduzierung der Verkehrsbelastungen verbessern“, unterstreicht Ursula Muranko, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion den Vorschlag des ADFC.

Für die Sitzung des Planungsausschusses am 25.06.2019 beantragen CDU und FDP, die Verwaltung möge prüfen, wie und mit welchen Einzelmaßnahmen, die im ADFC-Konzept vorgesehene Radfahrtrasse auf dem Siegburger Stadtgebiet umgesetzt werden kann.

Viele Menschen auch von außerhalb suchen Wohnraum und Arbeitsmöglichkeiten in Siegburg. Aber das Siegburger Stadtgebiet ist begrenzt.

Mit Antrag vom 10.12.2018 haben CDU- und FDP-Fraktionen zum Haushalt 2019 Mittel für die Erstellung eines Grünordnungs- und Freiraumentwicklungskonzeptes („Grünplan“) beantragt.

Diese Mittel wurden im Rat am 13.12.2018 beschlossen.

„CDU- und FDP-Fraktionen setzen sich dafür ein, eine Balance zu halten zwischen dem klimapolitischen Ziel, der Wahrung von Freiraum-Qualitäten und einer lebendigen Stadtgestaltung durch eine behutsame Siedlungsentwicklung“, betont Uschi Muranko, planungspolitische Sprecherin der CDU.

Dieter Haas ergänzt: “Mit dem „Masterplan Grün“ soll der Bestand an Grün– und Freiflächen systematisch erfasst werden, eine umfassende Bewertung dessen erfolgen und Mittel und Ziele zum Erhalt, der Sicherung und dem Ausbau dieses Grüns festgelegt werden.“

Um einen Sachstandsbericht bitten CDU- und die FDP-Fraktionen die Verwaltung zur Sitzung des Planungsausschusses am 26.06.2019.