2020

Errichtung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Geschehnisse am 23. März 1945 in der Hauptstraße in Kaldauen

Zur Sitzung des Rates am 25. Juni 2020 stellt die CDU-Fraktion den Antrag zur Errichtung einer Gedenktafel für die am 23. März 1945 auf der Hauptstraße in Kaldauen getöteten 19 Zwangsarbeiter. Die Tafel soll an geeigneter Stelle, möglichst an der Hauptstraße in der Nähe des Ereignisortes, ihren Platz finden.

„Am Morgen des 23. März 1945 starben auf der Hauptstraße in Kaldauen 19 Zwangsarbeiter durch den militärischen Angriff einer amerikanischen Einheit. Sie waren mit weiteren 21 Männern und Frauen zu Fuß unterwegs von Köln nach Neunkirchen, um dort an der Fertigstellung von Verteidigungsstellungen der Deutschen Wehrmacht mitzuarbeiten. Angetrieben wurden sie durch deutsche Soldaten. In der Annahme, dass es sich um eine deutsche Truppenbewegung handelt, eröffneten in der Dämmerung Amerikaner das Feuer auf die wehrlosen Fremdarbeiter. Ein fürchterliches Missverständnis.“ (Ulrich Tondar)

Die Erinnerung an das schreckliche Ereignis darf nicht verlorengehen. Gleichzeitig soll auch an die Kaldauer Bürger, Katharina Schmidt, die sich aufopfernd um die 21 überlebenden Zwangsarbeiter kümmerte, und Heinrich Walterscheid, der am10. April 1945 durch besonderen Einsatz Kaldauen vor weiteren kriegerischen Handlungen durch amerikanische Besatzungstruppen bewahrte, gedacht werden.

Wir bitten um Prüfung, inwieweit dieses Vorhaben zeitnah verwirklicht werden kann.

 

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